Nicht vergessen: Die Aussicht genießen!

Große Gipfelwanderung vom Schauinsland über den Feldberg nach Hinterzarten

Start: Stadtbahnlinie 2, Haltestelle Dorfstraße und weiter mit der Buslinie 21 zur Haltestelle Talstation

Zugeben eine anspruchsvolle Tour mit einer Länge von rund 25 Kilometern und dazu immer wieder einigen Anstiegen. Aber die wundervolle Berglandschaft und das überwältigende Panorama sowie Einkehrmöglichkeiten am Weg entschädigen für die Anstrengung.

Los geht’s an der Talstation der Schauinslandbahn mit dem bequemsten Teil der Tour:Wir schweben mit der Seilbahn in etwa 20 Minuten nach oben auf den Schauinsland. Der Kabinenbahn auf 1.220 m entstiegen, folgen wir der Ausschilderung über die Halde zum Notschrei (1.119 m). Dort angekommen biegen wir gen Osten und marschieren auf dem Westweg, vorbei am wunderschön gelegenen Berggasthof Stübenwasen, zum Stübenwasen (1.386 m), wo die größte Bankliege der Welt zum Verweilen bei herrlichem Ausblick einlädt. Die 44 m lange Liege, gefertigt aus einer mächtigen Douglasie aus dem Todtnauer Stadtwald, bietet Platz für etwa 25 Personen. An klaren Tagen sieht man hier die gesamte Schweizer Alpenkette.

Nach der Rast führt der Weg weiter zur St. Wilhelmer Hütte am Fuße des Feldbergs. Die höchstgelegene Hütte Baden- Württembergs verlockt natürlich zur Einkehr. Gestärkt geht es weiter auf den 1.493 m hohen Feldberggipfel, den höchsten Punkt unserer Tour und gleichzeitig höchsten Punkt Deutschlands außerhalb der Alpen. Wer will, fährt noch etwas höher, nämlich mit dem Aufzug in den 11. Stock des Feldbergturms. Bei gutem Wetter gelangt man von der Turmgalerie ins Freie und genießt einen beeindruckenden Rundum-Blick bis zu den österreichischen Alpen im Südosten, zum Berner Oberland im Süden, zum Mont- Blanc-Massiv im Südwesten und zu den Vogesen im Westen.

Die nächste Etappe führt uns zuerst ein Stück auf dem Dreiländerweg in Richtung Südosten. Aber wir biegen bereits vor dem Seebuck im Grüble (1.419 m) links ab auf den Emil-Thoma-Weg, benannt nach dem ehemaligen Präsidenten des Schwarzwaldvereins. Oberhalb des Feldsees geht es nun bergab, immer auf dem Emil-Thoma- Weg bleibend passieren wir den Rufenholzplatz, wo wir den Sagenbach queren, sowie die stille Lichtung „Am Feldberg“ mit einigen Waldbauernhöfen und erreichen rund 12 km nach dem Grüble Hinterzarten (893 m).

Dort folgen wir der Ausschilderung zum Bahnhof, von wo uns die Höllentalbahn wieder nach Freiburg bringt.

Infos zur Schauinslandbahn finden Sie unter www.schauinslandbahn.de

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