Neue Wege schaffen: So werden neue Gleise verlegt

Beim Bau der neuen Messelinie passiert es gerade, auch am Rotteckring ging es vor kurzem los und am Bertoldsbrunnen konnten es letzten Sommer alle miterleben: Es werden neue Stadtbahngleise verlegt.

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So sieht übrigens eine einzelne Schiene aus. Die Schienen bestehen aus Rohstahl und sind bis zu 18 Meter lang. Aus zwei Schienen und Spurstangen, die sie mittig verbinden, entsteht ein Gleisjoch.

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Da sich so große Stahlmengen nicht einfach per Hand verlegen lassen, werden die Gleise mit einem Autokran angeliefert und ganz sorgfältig ausgerichtet, so dass sie an genau der richtigen Stelle liegen und auch die Höhe stimmt. Im Freiburger Netz sind die Schienen übrigens immer genau 1 Meter auseinander.

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Dann werden die einzelnen Gleisjoche aneinandergeschweißt. Im Bild sehen Sie einen sogenannten Schweißstoß. Da sich das Material der Schienen bei hohen Temperaturen ausdehnt, ist es wichtig, dass beim Schweißen auch Begebenheiten wie die Außentemperatur beachtet werden.

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Wenn die Gleise fertig justiert und aneinander geschweißt sind, wird ihre Position einbetoniert. So können Sie sich nicht mehr von der Stelle bewegen.

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Wenn es sich um Gleise handelt, die eine Kreuzung queren oder in einer Haltestelle verlaufen, werden die Zwischenräume meist mit Asphalt aufgefüllt.

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An anderen Stellen stellt die VAG sogenannte Rasengleise her. Der Rasen vermindert nicht nur die Geräuschbildung bei der Fahrt der Straßenbahn, sondern bindet auch den Staub, der bei der Fahrt aufgewirbelt würde. Nicht zuletzt sind sie auch sehr hübsch anzusehen. Aber auch wenn das grüne Gras verlockend aussieht: Das Queren der Gleise an diesen Stellen ist verboten, da es sehr gefährlich ist. Nutzen Sie also bitte nur die gekennzeichneten Übergänge.

Und so sieht das Ganze dann aus, wenn die Bahnen freie Fahrt haben:

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