Sauber! Unser neuer Schienenreiniger stellt sich vor

18 Tonnen, 460 PS, 326 Kilowatt: Unser neue Schienenreiniger hat ordentlich was zu bieten. Muss er auch, denn ab sofort ist das orangefarbene Hightech-Einsatzfahrzeug nonstop für saubere Schienen, Weichen und Straßeneinläufe im Einsatz. Gut zwei Jahre Arbeit stecken in der Sonderanfertigung – nun darf das 16 Jahre alte Vorgängermodell getrost in den Ruhestand gehen.

Er kann beides

Sowohl auf der Straße als auch auf im Gleis ist der Schienenreiniger souverän unterwegs. Nähert sich von hinten eine Bahn, wird ausgegleist – gleich danach geht die Reinigung weiter. 150 Millimeter Bodenfreiheit garantieren, dass das Fahrzeug mit dem Rad über jeder Bordsteinkante schwebt. Ein Sensor überwacht die Höhe und schlägt Alarm, wenn sich das Fahrzeug ungeplant absenkt.

Unser „VAG-Amphibienfahrzeug“ – auf der Straße und im Gleis unterwegs

Ganz sanft

Der Saugschlitten mit Düsen, Sauger und Kratzstein lässt sich hochfahren, damit nichts kaputtgeht – ganz wichtig etwa auf der Neuen Messe, wo in den Weichen Überlauf-Herzstücke mit herausragenden Teilen verbaut wurden. Dank dieser und anderer Anforderungen umfasste das Pflichtenheft für den Fahrzeugbaubetrieb gut 700 Positionen.

Saugschlitten mit Düsen, Sauger und Kratzstein

Alles muss weg

Ja, es gibt auch hartnäckigen Schmutz. Und nein, wir kennen kein Pardon. Wenn mechanische Reinigung nicht ausreicht, ziehen wir unsere neue Trumpfkarte und setzen auf Handreinigung. Und wenn dann die Hochleistungspumpe mit Lanze und vier Stufen von bis zu 400 bar Druck zum Einsatz kommt, gibt auch der allerzäheste Dreck klein bei.

Wenn nichts mehr hilft, setzen wir auf Handreinigung mit der Hochleistungspump

Einmal saubermachen bitte

Was in Schienen und Weichen liegt, hat keine Chance: Mit Hydraulikkraft ist der Dreck ratzfatz weg. Ein Hochdruckstrahl löst das, was in der Rille anhaftet, anschließend werden Schmutzpartikel und Wasser mit einem leistungsstarken Staubsauger hochgezogen. Der Wassertank des Fahrzeugs fasst 2,3 Kubikmeter – wenn das nicht reicht, wird an den Hydranten im Netz nachgetankt.

Mit Hydraulikkraft gegen hartnäckigen Schmutz

Voller Durchblick

Was wichtig ist, spielt sich nicht nur unter dem Fahrzeug und drumherum ab, sondern auch auf den Bildschirmen in der Kabine: Zwei 360-Grad-Kameras haben Fahrzeugumgebung
und Gleise im Blick. Die gesamte Technik ist sensorüberwacht, akustische Signale weisen zusätzlich auf Sicherheitsrelevantes hin. Zwei Zweierteams fahren den Schienenreiniger im
Wechsel – mit erhöhtem Aufwand jetzt im Herbst.

Zwei 360-Grad-Kameras haben die Fahrzeugumgebung im Blick

Diesen Artikel findet Ihr auch in der aktuellen Ausgabe unserer Facetten.

Fotos: Anja Limbrunner

 

Ein Kommentar

  1. So, so! Jetzt hat die VAG ihren neuen „Garfield“. Bei meiner Frau und mir hat dieses Fahrzeug den Spitznamen deshalb weg, da sich das Fahrzeug „erhebt“, um die Grünstreifen nicht zu verletzen. Der Hintergrund ist Folgender: John, das Herrchen geht mit Garfield in den Supermarkt. Dort räumt der Kater die Tiefkühltruhe auf der Suche nach Lasagne aus und erfriert fast. John legt den Kater zum Auftauen auf einen Hähnchengrill. Ein Fehler! Garfield wird aktiv und macht sich über den Inhalt des Grills her. 24 Hähnchen verschwinden in Garfields Bauch. Der Bauch ist so dick, dass der Kater nicht mehr weg kommt, da die Beine zu kurz sind. Er wird vom Marktführer in den Keller gesperrt. Die Selbstbefreiung gelingt ihm dadurch, dass er die Klimaanlage manipuliert, den Marktführer in den Keller lockt und ihn überwältigt. Der Wagen kann auf seinen Reifen überall hin, doch sobald er das Gestell herunterfährt und sich der Wagenkasten erhebt, ist er schienengebunden und kann nur vorwärts oder rückwärts. Seine runde Form und die Front verleihen ihm ein bisschen die Form, die an die Comicfigur von Jim Davis erinnert.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.