09. März 2026 - 11:33 Uhr
Eine Straßenbahn als Wimmelbild: In Freiburg fährt ab Mitte März jetzt eine Bahn, auf der das ganze Stadtleben zu entdecken ist. Sie zeigt mit vielen kleinen Szenen, wie Mitarbeitende der kommunalen Unternehmen täglich dafür sorgen, dass die Stadt lebenswert ist – und funktioniert.
Badegäste planschen im Schwimmbecken. Entsorgungskräfte reinigen den Rathausplatz. Und ein Erdmännchen vom Mundenhof fährt auf der Freiburger Regenbogenrolltreppe am Hauptbahnhof hoch zur Stadtbahn.
Diese Szenen, augenzwinkernde beschrieben, gehören zu einer neuen Straßenbahn in Freiburg. Die zeigt viele kleine Geschichten aus dem Alltag der Stadt. Wer genau hinschaut, entdeckt immer wieder neue Details.

Die Botschaft hinter der bunten Bahn ist einfach: Freiburg funktioniert, weil viele Menschen täglich daran arbeiten. Sie fahren Bus und Bahn. Sie reinigen Straßen und Plätze. Sie versorgen Haushalte mit Energie und Wasser. Sie bauen Wohnungen, pflegen Grünanlagen oder organisieren Kultur und Veranstaltungen. Die Beschäftigten setzen sich jeden Tag für das Gemeinwohl ein. Die Wimmelbahn macht dies sichtbar. Das Motiv hat der Freiburger Illustrator Michael Bögle entworfen.

Zwischen Münster, Marktplatz und Mess’ tummeln sich auf der Bahn zahlreiche Szenen aus der Stadt. Windräder drehen sich neben dem Wasserschlössle. Menschen spazieren entlang der Bächle. Bahnen fahren über die Wiwili-Brücke. Dazwischen wuseln Mitarbeitende der kommunalen Unternehmen – und immer wieder tauchen Tiere des Mundenhofs auf.
Ein echtes Wimmelbild also, wie man es aus Kinderbüchern kennt – nur eben auf einer Straßenbahn. Bei der Vorstellung der Bahn standen viele Mitarbeitende der städtischen Unternehmen in ihrer Arbeitskleidung vor dem Fahrzeug. Sie stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass Freiburg funktioniert – von der Müllabfuhr über den Nahverkehr bis zur Energieversorgung.
Die Wimmelbahn ist eine Straßenbahn vom Typ GT8N mit der Nummer 230. Die Freiburger Verkehrs AG hat sie vor Kurzem aus dem regulären Fahrgastbetrieb genommen und für den Fahrschulbetrieb umgerüstet. Neue Fahrer*innen lernen also mit einer Bahn, die selbst schon eine kleine Stadtrundfahrt auf der Außenhaut zeigt. Und ganz sicher entdecken Passant*innen beim Vorbeifahren immer wieder neue Details im bunten Freiburg-Wimmelbild.

1. Mehr als 4100 Menschen arbeiten im gesamten Stadtkonzern – und sorgen jeden Tag dafür, dass Freiburg funktioniert: von sauberem Trinkwasser bis zu pünktlichen Bahnen.
2. Künftige Fachkräfte: Mehr als 160 Auszubildende lernen gleichzeitig im Stadtkonzern einen von mehr als 40 Ausbildungsberufe.
3. Inklusiv: Der Stadtkonzern schafft derzeit knapp 30 Stellen für Menschen mit Behinderung und betreut rund 400 Menschen in schwierigen Lebenslagen in unterschiedlichen Projekten.
4. Der Stadtkonzern investiert rund eine Million Euro täglich in Freiburgs Zukunft. In Schulen, Mobilität, Kinder- und Jugendhilfe, Bäder und moderne Infrastruktur.
5. Die städtischen Gesellschaften erwirtschaften täglich einen Umsatz von etwa 5,2 Millionen Euro und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
6. Rund 1.000 neue Wohnungen sind aktuell im Bau, darunter ein eigenes Azubi-Wohnheim, das jungen Menschen einen bezahlbaren Start in Freiburg ermöglicht.
7. 22 neue E-Busse, 8 neue Straßenbahnen und moderne Aufzüge verbesserten 2025 die Mobilität – klimafreundlich, leise und barrierefrei.
8. Die Energieversorgung läuft rund um die Uhr zuverlässig. Mehr als 120 Millionen Euro an Investitionen treiben die lokale Energiewende voran.
9. Acht Hallen- und Freibäder bieten Raum für Sport, Gesundheit und Erholung – für Kinder, Familien und Senior*innen.
10. Große Veranstaltungen und Tourismusprojekte beleben die Innenstadt und stärken Handel, Gastronomie und Begegnung.
11. Kultur- und Veranstaltungsorte schaffen lebendige Treffpunkte und fördern Austausch und Vielfalt in der Stadt.
12. Der Stadtkonzern steht Menschen dort zur Seite, wo sie konkrete Unterstützung brauchen: Bei Bildungschancen, in akuten Notlagen oder für nachbarschaftliche Hilfe.
13. Zwei Drittel der Busflotte der VAG fährt inzwischen elektrisch, bei der Stadtreinigung sind sogar bereits 90 Prozent des Fuhrparks Stromer und bei der Abfallentsorgung der ASF sind 100 Prozent des Fuhrparks wasserstoffbetrieben. Alle städtischen Gesellschaften arbeiten so am Ziel Klimaneutralität bis zum Jahr 2035.
14. Auch der Ausbau des Nahverkehrs reduziert CO₂. Darüber hinaus senkt der Umstieg auf E-Busse den Verkehrslärm – für sauberere Luft und ruhigere Straßen.
15. Nachhaltige Bau- und Energieprojekte senken dauerhaft den Energieverbrauch und schützen Umwelt und Ressourcen.
*Quelle: v.a. Beteiligungsbericht der Stadt Freiburg 2025
Text: Jens Dierolf; Fotos: Patrick Seeger

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