Mit Bus und Bahn zum Baden: Seen & Freibäder in Freiburg

Egal ob Opfinger See, Flückigersee oder Strandbad: Die Badeseen und Freibäder in Freiburg verschaffen gerade bei heißen Temperaturen Kühlung. Schattige Plätzchen, Liegewiesen, Strandfeeling. An allen Badeseen in Freiburg kann man derzeit ohne gesundheitliche Bedenken baden gehen. Sechs Seen sind erst vor kurzem mit dem blauen Gütesiegel der Bundesregierung für hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet worden (Flückigersee, Moosweiher, großer und kleiner Opfinger Baggersee, Tunisee und Silbersee).

Der Dietenbachsee wurde mit einem grünen Siegel mit einer guten Qualität bewertet. Das bedeutet, dass sie getestet wurden und keine bedenklichen Schadstoffmengen enthalten. Weiterhin werden Wasserproben entnommen und ausgewertet. Aktuelle Ergebnisse findet ihr auf der Badegewässerkarte des Landes. Wir haben die Seen und Freibäder für euch besucht. Natürlich nachhaltig – mit Bus, Bahn und Frelo.

Der Flückiger See liegt im Stadtteil Betzenhausen. Foto: Eric Seckinger

Flückigersee

Tretboote, Minigolf, ein versunkenes Piratenschiff für Taucher, Restaurant und Kiosk findet man alles am Flückigersee – das perfekte Ziel für einen Familienausflug. Aber nicht nur das: Es gibt natürlich große Liegewiesen und sogar einen FKK-Abschnitt. Zum See kommt man einfach, indem man auf der Linie 1 am Betzenhauser Torplatz aussteigt. Von dort sind es gerade einmal 3 Minuten zu Fuß an den See. In der Nähe des Sees gibt es gleich mehrere Frelo-Stationen (Westbad, Betzenhauser Torplatz oder an der StuSie).

 

Am Moosweiher liegt die Endhaltestelle der Linie 1 in Landwasser. Foto: Eric Seckinger

 

Moosweiher

Etwas beschaulicher geht es meist am Moosweiher im Freiburger Norden zu. Diesen See erreicht ihr ganz einfach mit der Linie 1 in Richtung Landwasser. Die Endhaltestelle, an der sich auch eine Frelo-Station befindet, ist sogar nach dem See benannt. Zahlreiche Freizeitangebote liegen direkt am See – ein großer Spielplatz, Riesen-Halfpipe, Fußball- und Beachvolleyballanlagen. Auch einen Minigolfplatz findet ihr dort. Das Gute: Selbst an warmen Tagen ist dort häufig erstaunlich wenig los. Um den Hunger zu stillen, gibt es eine Pizzeria, die wir selbst schon getestet und für gut befunden haben.

Der große Opfinger Baggersee verfügt über einen kleinen Kiosk, aber auch über viele kleine Zugänge. Foto: Eric Seckinger.

Opfinger Baggerseen

Die beiden Opfinger Seen liegen mir wenige Hundert Meter voneinander entfernt unweit der Autobahn. Beim großen und kleinen Opfinger Baggersee gibt es große Liegewiesen, aber auch viele kleine, versteckte Uferplätzchen und Grillstellen. Der große Opfinger See verfügt über ein Beachvolleyballfeld und einen eigenen Kiosk. Ruhiger geht es am kleinen Opfinger See zu. Ihr erreicht die Seen mit der Buslinie 32, die zwischen Paduaallee und der Haid verkehrt. Von der Haltestelle Opfinger See sind es nur noch wenige Minuten bis zum kühlen Nass. Zum kleinen Opfinger See könnt ihr auch an der Haltestelle Freiburg Kleingärten aussteigen. Auch ein Fahrradweg führt direkt an die Seen.

Der Silbersee liegt an einem kleinen Camping ganz in der Nähe des Tunisees. Foto: Eric Seckinger

Silbersee

Der Silbersee mit großflächigen Liegewiesen, einem Restaurant, einem kleinen Spielplatz und einem angrenzenden Campingplatz liegt direkt neben dem Tunisee. Die Haltestelle (Buslinie 36, St. Agatha Weg) ist dieselbe. Er ist besonders bei Familien oder Campern beliebt, kostet aber Eintritt. Dafür ist er gerade an heißen Tagen selten überfüllt. Für FKK gibt es einen separaten Bereich.

Der Tunisee wird von einer Wakeboard-Anlage dominiert. Foto: Eric Seckinger

Tunisee

Der Tunisee hat auch sehr große Liegewiesen, allerdings kann man nur die Hälfte vom See zum Baden nutzen, da auf der anderen Hälfte Wakeboarder unterwegs sind. Auch bei Tauchern ist der See beliebt. Um das alles auszuprobieren, fahrt ihr an den See am besten mit der Buslinie 36, Haltestelle St. Agatha Weg. Von dort aus sind es zu Fuß rund 600 Meter (unter der Autobahn durch, die Seestraße entlang und am nahe gelegenen Silbersee vorbei). Falls man nicht aus der Umgebung kommen sollte, kann man auf dem Campingplatz übernachten – und natürlich auch länger bleiben.

Naturnah liegt der Dietenbachsee unweit des Gewerbegebiets Haid. Foto: Eric Seckinger

Dietenbachsee

Der Dietenbachsee im Freiburger Stadtteil Weingarten liegt nicht weit von der Innenstadt entfernt in einer grünen Oase mit Skatepark, Beachvolleyball- und Frisbee-Anlage sowie großem Abenteuerspielplatz. Ihr erreicht den See mit der Linie 3 bis zum Rohrgraben. Von dort sind es wenige Minuten zu Fuß. Von der Straße Rohrgraben führt in einer Kurve ein schmaler Weg in den Park. Der See selbst ist naturbelassen, um ihn herum führen Schotterwege, aber auch asphaltierte Wege etwa zum Inlinerfahren.

Das Lorettobad verfügt über einen seperaten Damenbereich. Foto: Michael Spiegelhalter

Lorettobad:

Ein Bad mit langer Geschichte. Das Lorettobad in der Wiehre ist im Jahr 1841 eröffnet worden, das separate Damenbad besteht bereits seit 1886. Auch heute noch ist es das einzige Damenfreibad Deutschlands. Gemeinsam nutzen lässt sich das Sportbecken sowie ein Spielplatz mitsamt Rutsche, Tischtennis oder Liegestühlen. Das separate Damenbad verfügt über ein 25-Meter-Becken und einen Nichtschwimmerbereich. Man kommt mit der Buslinie 21 bis an die Lorettoschule von dort ist es nur ein kurzer Fußmarsch ins Lorettobad. Mit der Straßenbahnlinie 3 (Weddigenstraße) oder der Linie 5 (Reiterstraße). Am Bad selbst befindet sich eine eigene Frelo-Station.

Das Strandbad ist Freiburgs größtes Freibad. Es liegt unweit des alten Dreisamstadions. Foto: Michael Spiegelhalter

Strandbad

Das Strandbad ist Freiburgs größtes Freibad, und für viele der ideale Ort zum Baden, planschen, entspannen. Mit seinen großen Becken und Liegewiesen bietet es viel Platz. Kleinkindbereich, Wellenrutsche, Röhrenrutsche, eigene Strandbar samt Sandstrand, grüne Umgebung und der Blick auf den Schwarzwald sind inklusive. Und wer keine Lust mehr aufs Baden hat, kann gleich nebenan eine Runde Minigolf spielen. Mit der Buslinie 18 muss man nur bis zur Haltestelle Heinrich-Heine-Straße fahren, dann ist das Strandbad gleich ums Eck. Von der Haltestelle Laßbergstraße (Linie 1) sind es nur rund 500 Meter zum Eingang des Bades. Dort gibt es sogar eine eigene Frelo-Station.

Liegt mitten im Grünen: Das Freibad St. Georgen. Foto: Anja Limbrunner

Freibad St. Georgen

Dörflicher Charme und idyllisches Ambiente. Das Freibad St. Georgen stammt noch aus den 1930er Jahren. Und ein Teil der alten Umkleideanlage versprüht noch Retro-Charme. Mit seinen modernen Becken erinnert jedoch nichts mehr daran, dass der Dorfbach hier einst aufgestaut wurde. Mit Wellenrutsche, Beachvolleyballplatz und gut sortiertem Kiosk gibt es hier alles, was den Sommer erst so richtig zum Sommer werden lässt. Die Buslinie 11 hält am Kapellenwinkel, von hier ist das Bad ganz nah. Und mit dem Frelo geht es zur Frelo-Station Schneeburgstraße – nun sind es nur noch wenige Hundert Meter zum Bad. Wir wünschen viel Spaß.


Text: Helena Blaudszun, Praktikantin im VAG-Marketing; Eric Seckinger, Auszubildender zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF)

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